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Britta Schwarz - Mezzo/Alt:
Pressestimmen

„ ...wieder ein absoluter Genuss an Tonschönheit und Gestaltungsintensität ihre Altarien...“
(Mareile Hanns über die Matthäuspassion in Dresdner Neueste Nachrichten am 10.02.2020)

„Der Liederzyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller ist zweifelsohne das berühmteste Werk der Literatur und entstand 1827, ein Jahr vor Schuberts frühem Tod. In 24 Liedern - 24 Bilder trifft es für mich besser - wird aus den verschiedensten Blickwinkeln der verlorenen Liebe nachgegangen. Im Kontext wechseln sich Blick nach Innen und Gesellschaftskritik in Sehnsucht, Einsamkeit, aber auch Depression ab. Es liegt eine neue Aufnahme vor in der besonders tief in diese Welt eingetaucht werden kann mit der renommierten Altistin Britta Schwarz, die als Oratoriensängerin auf vielen großen Bühnen dieser Welt konzertiert hat, und Christine Schornsheim am Hammerklavier, die eine Spezialistin für historische Tasteninstrumente ist und auf große Erfolge verweisen kann. Ich habe so viele neue Farben und Bilder bei mehrmaligem Hören entdecken können und bin noch lange nicht fertig. Das lässt eine sehr lange Auseinandersetzung erahnen. Wenn ein langer Reifeprozess in Bezug auf diese Musik und natürlich im Leben der Ausführenden dem vorausgehen darf, können - wie in diesem Fall - ganz besondere Blüten aufgehen. Britta Schwarz zeigt unzählige Stimm- und Ausdrucksfarben wie zum Beispiel von Sehnsucht erfüllt, mal weinend zart, mal fassungslos kraftvoll, aber auch kraftlos aufgebend. An manchen Stellen war ich so beeindruckt, wie wandlungsfähig diese Stimme sein kann, auch die Stimmfarbe eines Countertenors kann die Stimme von Britta Schwarz erzeugen, phänomenal. Da ist ein großer Erfahrungsschatz vieler Jahre bei Britta Schwarz und ihrer hervorragenden Begleiterin Christine Schornsheim zu hören. Die klangliche Konsistenz im gemeinsamen Musizieren zeigt alle Lieder in einer großen Transparenz mit viel Innigkeit, Liebe und völliger Erfüllung. Das Hammerklavier bildet zudem den authentischen Klang der Schubertzeit ab. Das Booklet ist sehr schön mit stimmungsvollen Fotos gestaltet, die mehr aussagen als viele Texte. Neben den Liedtexten und den Biografien der beiden Künstlerinnen sind ein Zitat von Franz Schubert und ein kurzer Text von Britta Schwarz mit ihren Gedanken zu „ihrer“ Winterreise, um einzusteigen und sich klanglich verzaubern zu lassen. Auch hier spüre ich viel Liebe und Tiefe, die mit der hörbaren Musik eine wunderbare Synthese bilden. Ich wünsche dieser CD sehr viele Entdecker, die ebenso davon erfüllt werden wie ich.“
(Jörg Fritz Reddin in Mecklenburgische & Pommersche Kirchenzeitung, Januar 2020 über die CD-Erscheinung „Winterreise")

„Kaum ein anderer Komponist vermochte den Geist der Romantik und ihre Leitgedanken wie Sehnsucht, Entfremdung und Einsamkeit treffender zu vermitteln als Franz Schubert in seinem Liederzyklus „Winterreise“. Ebenjene, auch heute noch geltende Motive, die in dieser Epoche ihren Weg auf einzigartige emotionale Weise in die Gattung des Kunstliedes fanden, präsentieren die Mezzosopranistin Britta Schwarz und die Pianistin Christine Schornsheim in herrlicher Symbiose von modernen und historischen Elementen. Stets nahe am Text gelingt durch ein außergewöhnliches interpretatorisches Spektrum eine ausgewogene und durchdachte Interpretation, die Lieder wie „den Wegweiser“ oder den „Lindenbaum“ herrlich abwechslungsreich erklingen lässt. Der spielerisch verträumte Klang des zeitgenössischen Hammerklaviers in Kombination mit Schwarz' wohlwarmer und einfühlsamer Stimme ermöglichen ein Hörerlebnis, das für einige Zeit in verträumte Sphären und zum Vergessen des Moments einlädt. Mit ihrer „Winterreise“ gewähren Schwarz und Schornsheim einen ganz persönlichen Blick in ihre künstlerische Emotionalität, der sich nicht nur durch immer neue Perspektiven auszeichnet, sondern vor allem durch schonungslose Ehrlichkeit.“
(Crescendo - Sonderausgabe Dez. '19 bis Feb. '20)

„ ...Was dem Abend die Krone aufsetzt, sind die solistischen Leistungen. Julia Grüters glockenreiner, in den Höhen stets elegant gerundeter Sopran setzt ebenso Maßstäbe wie Britta Schwarz’ fast schon zärtlich zu nennender, wundersam samten klingender Alt. Ihre Interpretationen sind intensiv und deutungsstark. Jan Petryka zeigt sowohl als Evangelist als auch in den melismenreichen Arien hohe Belastbarkeit seines obertonreichen Tenors. Und Johannes Hills elegant federnder, nasal geführter Bass wirkt wie Balsam für eine Aufführung, die große Vorweihnachtsfreude bereitet.“
(Alexander Dick in Badische Zeitung vom 18.12.2019 über die Aufführung des Weihnachtsoratoriums im Konzerthaus Freiburg)

„ ...Dass die Mezzosopranistin dafür einen eigenen Weg und in Christine Schornsheim dazu eine ideale Klavierpartnerin gefunden hat, lässt sich auf der jüngst bei Rondeau erschienenen Aufnahme nachhören. Schornsheim spielt einen Wiener Hammerflügel aus der Zeit Schuberts, was zunächst nicht überrascht, denn sie hat sich als Spielerin historischer Instrumente etabliert. Doch für einen Liederzyklus ist dies eine grundsätzliche Entscheidung, an der sich die gesamte Aussage festmachen lassen muss. Die Idee dieser Instrumentenwahl erschließt sich sofort: Es geht nicht um eine ‚historisch informierte' Aufführung, was schlechterdings Blödsinn wäre. Niemand weiß nur im Mindesten, wie Schubert diese Lieder hätte gesungen haben wollen. Überliefert ist allerdings, dass der Komponist seinen Freunden ankündigte: ‚Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen...' Auf diese Aussage, auf diese Vorgabe lässt sich Britta Schwarz ein und nimmt den Zyklus musikalisch und von Müllers Text her ganz beim Wort. Und sie findet einen Ausdruck dafür, der in der Lage ist, einen zu erschüttern. Tragendes Gebälk darin wird der Klang des (um 1827 gebauten!) Flügels von Joseph Simon, der aller kalten Brillanz heutiger Klaviere entbehrt, der aber im Überfluss Farben, Wärme, Dunkel und Licht einbringt. Und Christine Schornsheim folgt damit dem musikalischen Ansatz der Sängerin wie selbstverständlich. Sie untersetzt die Stimme und trägt sie. Die Konkurrenz aber, die der nach Solo heischende Ton eines modernen Instruments bewirkt hätte, vermisst man keinen Moment. Britta Schwarz nimmt sich für die 24 Lieder Zeit und bündelt sie unter einem weiten erzählenden Gedanken. Pathos oder exaltiertes Vibrato benötigt sie dafür nicht. Sie folgt der Unausweichlichkeit der in den Gedichten aufgezeigten Resignation, worin sich die – heute schwer verständliche – Todessehnsucht findet, die im zeitigen 19. Jahrhundert wie eine Haltung wirkt: ‚Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt' – dazwischen war wenig. Bereits Schubert hat Wilhelm Müllers Dichtung bearbeitet und neuere Ausgaben passen die Worte wiederum an. Hier nun gibt es die behutsame Balance zwischen dem Text in Schuberts Autograph und dem Wunsch, manches ‚singbarer' zu gestalten. Sehr genau nehmen Schwarz und Schornsheim jedoch Schuberts Notentext. Der Praxis, die Lieder je passend zur Stimmlage zu transponieren, verweigern sie sich mit Grund. Lediglich einen Ton tiefer (plus den Viertelton des Klaviers) setzt Schwarz hier an. Doch die Relation der Tonarten bei Schubert ist erhalten und damit auch die Spannung, die mitunter aus der Gespanntheit der Stimme erwächst. Die ‚schauerlichen Lieder' treiben den Gesang genau dort auf die Höhe, wo auch die Worte anstrengen. Schwarz spielt zudem mit dem Gewicht der Tempi, das sie im Gewicht der Verse findet. Sarkasmus und Ausweglosigkeit steigern sich zum Ende, und doch meidet die Sängerin das gängige theatralische Illuminieren einzelner Worte. Der Abgrund gähnt umso düsterer, die letzen Lieder drücken geradezu nieder, und man sollte sich hüten, ‚mal schnell reinhören' zu wollen. Diese Aufnahme will Konzentration, der Ertrag vermag mit der Wiederholung des Hörens zu wachsen.“
(Hartmut Schütz über die CD-Erscheinung „Winterreise" in Dresdner Neueste Nachrichten am 14.11.2019)

„ ...Die Hannoversche Hofkapelle unter dem Dirigat von Martin Gregorius lässt mit ihrem ausdrucksvollen und meisterlichen Spiel die Zuhörer eintauchen in diese Gefühlswelt. Carine Tinney und Britta Schwarz, die den lateinischen Originaltext singen, untermauern diese Gefühlswelt eindringlich mit bestechend klaren Stimmen. Herzergreifend und anrührend diese Klagen, dieser Schmerz um den verlorenen Sohn. Atemlos und ergriffen lauschen die Besucher dem "Stabat Mater"...“
(Klaus Stephan in Neue Westfälische - Gütersloher Zeitung vom 11.11.2019 über die Aufführung in der St. Pankratiuskirche)

„ ...Am eindrucksvollsten aber ist die Art, in der Britta Schwarz die Lieder vorträgt. Schließlich kann sie sich hier nicht auf Effekte verlassen. Es gibt nichts, keine Verzierungen, keine Koloraturen oder Ähnliches, womit sich brillieren ließe oder die Hörer zu täuschen wären. Ganz auf die Melodien und die Worte geworfen, will an jedem Gedanken und an jeder Wendung gearbeitet sein. Und das gelingt so überzeugend, spannend und vor allem frei von Manierismen, dass man diese ruhige, so nachdenkliche wie fröhliche und mit einem klaren, tiefen Klangbild ausgestattete Aufnahme immer wieder mit Gewinn hören kann.“
(Hartmut Schütz über die CD-Erscheinung "Verleih uns Frieden gnädiglich" in Dresdner Neueste Nachrichten am 11.04.2017)

„ ...im ersten Duett des ‚Kyrie‘ berührte die warme, samtene Altstimme von Britta Schwarz, die über alle Tugenden eines außergewöhnlich guten Oratoriengesanges verfügt. Mit ihrer scheinbar mühelosen, in jeder Phase wohlklingenden Stimme, hervorragender Diktion und schon selten gewordener guter Artikulation meisterte sie problemlos alle schwierigen Passagen und gestaltete Arie (‚Qui sedes‘) und ‚Agnus dei‘ mit zu Herzen gehender Innigkeit, wie man es von einem solchen Werk erwartet. Sie ließ damit ihre Partie zum Höhepunkt der Aufführung werden.“
(Ingrid Gerk: Dresden/Frauenkirche: J. S. BACHS H-MOLL-MESSE IN REKORDZEIT im Online Merker am 05./06. 07. 2014)

„Die Altpartie des ‚Ruhmes‘ sang Britta Schwarz. Mit ihrer schönen, klangvollen Altstimme, ihrer Gestaltungskraft und ihren Erfahrungen u. a. bei der ‚Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik im Kloster Michaelstein', ist sie prädestiniert für die besonders gute Wiedergabe Alter Musik. Sie gestaltete die Partie sehr sicher und mit faszinierender Klarheit, ganz im Sinne der Empfindungswelt vergangener Jahrhunderte. Ihre, bruchlos zwischen müheloser Höhe und warmer, schöner Tiefe wie selbstverständlich fließende Stimme wurde noch durch eine ausgezeichnete Artikulation, die bei vielen Sängerinnen und Sängern leider nicht mehr selbstverständlich ist, unterstrichen und durch feinste Verzierungen verschönt. Mit langem Atem und großer Innigkeit und mit ihrer klugen, ausgereiften Gestaltung brachte sie die ansprechende Komposition den Hörern besonders nahe.“
(Ingrid Gerk: Dresden/Frauenkirche: BACHKANTATE UND TRAUERMUSIK VON J. L. KREBS im Online Merker am 24. 11. 2013)

Schuberts "Winterreise" zu den XXI. Barockfestspielen in Batzdorf
(Online Merker am 27.08.2013)
  

Liederabend beim Lyrischen Salon in Weimar
(Thüringische Landeszeitung am 06.08.2013)


"...[The soloists] all have fine voices and are regulars in the world of historical performance practice. I especially enjoyed Britta Schwarz, who has some of the most beautiful arias to sing and does so brilliantly. She has a warm and pleasant voice and is perfectly suited to the intimate character of the alto arias..."
(MusicWeb International, November 2012 über die Gesamteinspielung des Weihnachtsoratoriums aus der Frauenkirche 2011)

"... Was aber die Altistin Britta Schwarz und der Tenor Lothar Odinius in den abschließenden Arien an gefühlsechtem Empfinden hervorbrachten, wusste tief zu berühren..."
(David Koch in Luzerner Zeitung vom März 2012 über die Aufführung der
"h-Moll-Messe" unter der Leitung von András Schiff)


"Musik für Laute und Leise"
(Naussische Neue Presse Juli 2011)
  

"...Die Altpartie lag bei Britta Schwarz in den besten Händen. Sie überzeugt mit ihrer kraftvollen, runden Stimme, die ihr eine sehr emotionale, intensive Gestaltung ermöglicht. Unvergesslich etwa ihre Arie "Erbarme dich, mein Gott"..."
(Bernhard Mossner in SZ Meißen vom 23.3.2009 über die Aufführung der
"Matthäuspassion" in der Johanneskirche zu Meißen)


"...Besonderer Höhepunkt des Weihnachtsoratoriums ist die Alt-Partie... Britta Schwarz bewies einmal mehr, dass sie diese Musik durchdrungen und verinnerlicht hat, sie mit anrührender Stimme direkt in die Herzen der Zuhörer zu tragen vermag..."
(Jens Daniel Schubert in SZ vom 15.12.2008 über die Aufführung in der Kreuzkirche Dresden)

"...Britta Schwarz kann man kaum genug loben für ihren expressiven Gesang: für die unendlich leise vorgetragene Trauer, für das plötzliche, den Raum durchflutende Fortissimo, für ihre Textverständlichkeit, überhaupt für die Präzision, mit der sie ihren Alt zu führen vermag. Ein wahrer Hochgenuss...."
(Jesko Schulze-Reimpell in Donaukurier vom 18.2.2008 über die musikalische Lesung
"Die Nachtigall des Zaren" im Theater Ingolstadt)


"...Britta Schwarz glänzte durch die Variabilität und Ausdrucksbreite ihrer Stimme und brachte die unterschiedlichsten Befindlichkeit wie Trauer, Schmerz, Melancholie, Heiterkeit und Stolz überzeugend zum Ausdruck...."
(Frank Raudszus in Theater und Konzert, November 2007 über die musikalische Lesung
"Die Nachtigall des Zaren" im Theater Darmstadt)


"...So manchem Sänger, mancher Sängerin ist der Liedgesang Herzenssache, aber nicht alle haben das Können für diese intime Kunst. Bei Britta Schwarz treffen die Begeisterung für dieses Metier, das berühmte Händchen für Programme und die stimmlichen und gestalterischen Möglichkeiten in geradezu idealer Weise zusammen......"
(M. Hanns in Dresdner Neueste Nachrichten vom 12.6.2007 über den Liederabend am 10.6.2007
in der Kirche Dresden-Loschwitz im Rahmen ihrer Reihe Liedzweitausendsieben)


"...Britta Schwarz started singing and moved us in the most wonderful part of the work. Everything was worth it for this moment alone"
(Israelische Zeitung: Chanoch Ron, “Yedi`ot Aharonot”, 19.10.2006 )

"...but all of this was nothing compared to the climax: when the alto, Britta Schwarz, began an especially touching rendition of the Agnus Dei, with the orchestra adding musical electricity. For this moment of elation, everything was worth it."
(Israelische Zeitung: Ora Binur, “Ma’ Ariv” , 21.10.2006 )

...Britta Schwarz sang wieder einmal mit der ihr eigenen, besonderen individuellen,
natürlichen Ausdruckstiefe. Man würde sie unter vielen heraus erkennen. Nichts wirkte aufgesetzt oder salbungsvoll. Der unerschöpfliche Facettenreichtum, die unprätentiöse Natürlichkeit ihrer Stimme, gepaart mit exorbitantem Gestaltungsgefühl hat Britta Schwarz zu einer Meisterin ihres Fachs reifen lassen.....
(Dresdner Neueste Nachrichten, 02.05.06)

...man wird ob ihrer Werkwahl, ihres stets stimmigen Interpretationsstils immer wieder überrascht - sie ist eben eine Sängerin fürs Außergewöhnliche, für die speziellen Farben...
Britta Schwarz' glutvoller, unendlich blühender, schrankenlos geschmeidiger Alt, ihr besonderes stilistisches Einfühlungsvermögen und vor allem ihre Gabe, sich ganz natürlich in diesen Kosmos der expressiven Affekte zu vertiefen, machten sie zur idealen Interpretin italienischer Solokantaten des Barock...
(Dresdner Neueste Nachrichten, 17.09.05)

...Im Mittelpunkt der Aufführung standen die Kindertotenlieder von Gustav Mahler. Mit rundem, vollem Timbre und geschmeidiger Linienführung mischte sich ihre Stimme in den Orgelklang. Aus einem sensiblen Gefühl für die romantischen Gefühlsregungen der Texte von Friedrich Rückert heraus ging sie den kleinsten Nuancen ausdrucksvoll nach. Schon zuvor zeigte sie bei sechs Liedern aus Schemellis Gesangbuch, das sie jedem einzelnen einen ganz eigenen Charakter zu geben vermag. Doch wer von den Zuhörern in der Kirche auch noch sehen konnte, wie die Sängerin ihre noble Artikulation der melodischen Linien mit anmutigen Gesten nachzeichnete, hatte doppeltes Vergnügen. Ein Konzert mit besonderer Ausstrahlung, für das die Zuhörer begeistert applaudierten...
(Nordkurier, 07.07.05)

...Beste Sonntagskost bekamen die Besucher... unter Niksa Baresa zu hören: die Orchesterlieder aus "Des Knaben Wunderhorn" von Gustav Mahler, gesungen von zwei Interpreten, die ihresgleichen suchen: Britta Schwarz und Jochen Kupfer...
...Es war ein Genuß, zwei prachtvolle Stimmen, intelligent, mit unermesslichen gestalterischen Spielräumen...
...Die Sängerin ist mit mimischen, komischem Talent gesegnet: sie gurrte, hauchte, zerrte, lockte und hielt die Spannung bis zum leztzten Ton von "Urlicht" , das selig-innig den Traum vom Paradies beschwört...
(Freie Presse, 15.04.05)

...Natürlich kennt man Britta Schwarz Engagement für alte Musik, ihr stilistisches Feingefühl, ihre stimmlichen Qualitäten und ist jedes Mal glücklich - so auch hier - sie wieder genießen zu dürfen...
(Dresdner Neueste Nachrichten, 09.02.2005)

...dieses ausgesucht schöne, intime Mahlerprogramm war unter die Haut gehend in jedem Lied, in jeder Passage... die Natürlichkeit und die Sensibilität, mit der die Altistin in den Klang gewordenen Schmerz der "Kindertotenlieder" eintauchte, ihr Gespür für die differenzierten Strukturen Mahlers, ihr stetes Bemühen um interpretatorische Wahrhaftigkeit - all das waren beste Voraussetzungen für eine atemberaubende Wiedergabe...
(Dresdener Neue Nachrichten, 24.11.2003)

...was Britta Schwarz an Timbregüte, Intonationsreinheit und artikulatorischer Sorgfalt aufbot, empfahl die Sängerin nachdrücklich etwa für die großen Alt-Partien in Bachs Passionen...
(Kölnische Rundschau, 16.07.2003)

...war es ein uneingeschränktes Vergnügen, Britta Schwarz und an ihrer Seite Christine Schornsheim am Hammerflügel zu lauschen. Die prachtvoll strömende, in allen Lagen bruchlos und sicher ansprechende Stimme der Altistin faszinierte, ebenso die vortreffliche Artikulation und ihre ausgereifte, kluge Gestaltungskunst...
(Dresdner Neue Nachrichten, 10.10.2002)

...Die Altistin Britta Schwarz führte mit ihrem eindringlichen Vortrag der "Vier ernsten Gesänge" op. 121 von J. Brahms dessen Meinung ad absurdum, diese seine "Liederchen" wären eigentlich nur von einem Bass vorzutragen... so konnte sich die von starker Ausdruckskraft bestimmte Ausdeutung voller Reife und Schönheit entfalten... die Doppeldeutigkeit "O, Tod, wie bitter bist Du..." und "...wie wohl tust du" wurde zu einer Offenbarung. Britta Schwarz ist eine musikalische Sternstunde zu danken...
(Dresdner Neueste Nachrichten, 26.11.2001)

...Die Entdeckung des Abends war die junge Altistin Britta Schwarz, ein vollgültiger Ersatz für Anne Sophie von Otter: innig, natürlich und ohne Angst vor vollem Klang...
(Berliner Zeitung "BZ" vom 23.12.2000)

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